Non-Präp-Veneers - eine hochästhetische Alternative

Hauchdünne Keramik-“Kontaktlinsen“ mit großer Wirkung.

In den vergangenen Jahren wurde von Patienten des Öfteren der Wunsch geäußert, ob Farb- oder Formkorrekturen auch ohne aufwendiges Beschleifen machbar wäre. Zahnärztin Tanja Kramer aus Jaderberg zusammen mit Zahntechnikerin Martina Palitzsch (ZPT) haben sich dieser Aufgabe gestellt und liefern einen Erfahrungsbericht.

Eine 35-jährige Patientin mit Fehlstellungen und Lücken wurde mithilfe von 0,5 mm Vollkeramikschalen versorgt. Nach einem Jahr in Situ und ohne auftretende Komplikationen bei nicht optimalen Okklusionsverhältnissen ist ein perfektes Ergebnis das Resultat.

Das Indikationsgebiet:
Fehlstellungen
Lücken in der Front
dezente Farbkorrekturen

Vorgehensweise Zahnarztpraxis:
Abformung und Biss mit Impregum

Vorgehensweise Labor:
Herstellung der Modelle

Bei geschichteten Veneers wird auf feuerfesten Stümpfen unter zuhilfenahme einer Platinfolie die Restauration hergestellt. Als Verblendmaterial wird wegen der späteren adhäsiven Befestigung eine ätzbare Keramik verwendet. Für die Herstellung der Veneers im Labor werden je nach Aufwand der zu korrigierenden Zahneinheiten zwischen 4 und 6 Keramikbrände benötigt.

Wichtig für den Behandler ist eine detaillierte Farbnahme, da nach der Fertigstellung nachträgliche Korrekturen nicht möglich sind. Um einen reibungslosen Arbeitsablauf zu ermöglichen, ist es sinnvoll ein Waxup zu erstellen, um die Korrekturmöglichkeiten mit dem Patienten zu klären. Vor dem Einsetzen werden die Veneers mit Phosphorsäure geätzt und mit Variolink adhäsiv befestigt.

Unser besonderer Dank gilt Frau Martina Palitzsch für die Umsetzung dieser hochästhetischen Restauration.

Fazit: Es gibt zur Zeit kein am Markt befindliches System, mit dem derart dünne „Kontaktlinsen“, sorgfältig verklebt, ein solch perfektes Ergebnis ermöglichen.

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